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"doch, sehr schön. da gibt's einfach alles: berge, wälder, wildbäche, büsche ..."
(asterix auf die frage, wie es denn in korsika gewesen sei)

das proles-paradoxon beruht auf dem merkwürdigen umstand, dass der als "großer proles" bezeichnete gipfel in den mürzsteger alpen kleiner ist als sein unmmittelbarer nachbar, der "kleine proles". während der kleine proles eine höhe von 1664 meter aufweist, kommt der große proles hingegen nur auf 1579 meter. naheliegenderweise, im semiotischen kontext betrachtet, müsste eigentlich der große proles der "kleine" proles heißen und der kleine proles als "großer" proles bezeichnet werden. da dem nicht so ist,  muss von einem beispiellosen paradoxon der bergwelt ausgegangen werden, das vermutlich, im sinne eines paradoxons, auf eine höhere wahrheit hinweisen will.

überhaupt scheint diese region für außergewöhnliche alpine paradoxe anfällig zu sein. so ist das in der nähe des großen und kleinen proles befindliche "hohe waxenegg" mit 1647 meter deutlich niedriger als das so genannte "kleine waxenegg" mit 1682 meter. obwohl in einem streng semiotischen sinne nichts dagegen zu sprechen scheint, dass ein als "hoher" bezeichneter gipfel kleiner ist als ein als "kleiner" bezeichneter gipfel - manche experten sprechen in diesem fall allerdings nur von einem "unechten" bzw. "als-ob-paradoxon" - drängt sich dennoch der verdacht auf, dass die berge dieser gegend tendenziell zur paradoxie neigen. zudem scheint es sich um ein spezifisch steirisches, sprich endemisches, phänomen zu handeln. überschreitet man die grenze zu niederösterreich, schon scheint die bergwelt wieder der herkömmlichen logik zu gehorchen, was seinen ausdruck darin findet, dass etwa schon der grenznahe "große pfaff" ordnungsgemäß größer ist als sein kleiner bruder der "kleine pfaff".

diese thematik fand übrigens auch in verschiedenen zweigen der kunst eingang. als beispielhaft kann etwa die sinngemäße filmische umsetzung des phänomens im dem amerikanische streifen "die letzte nacht des boris gruschenko" gelten, ein film des bekannten us-regisseurs woody allen. anhand zweier charaktere - des alten nahamkiens  und des jungen nahamkiens, wobei der alte nahamkien absurderweise jünger ist als der junge nahamkien -  zeigt allen gekonnt das wesen des paradoxons auf.

literatur:
"verkehrte bergwelt - paradoxien jenseits der baumgrenze": lutz fürweger, suhrkamp, 1972