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Man hat schon
bessere Zeiten erlebt bei den Königlichen aus dem
Baskenland. Nachdem um die Mittagszeit die Spitzenläufer
des Marathons von San Sebastian ihr Ziel in der
ehrwürdigen "Anoeta" erreicht hatten, diente die
Betonschüssel am Abend wieder ihrem angestammten Zweck.
Real Sociedad empfing den Tabellenführer der "Segunda
Divisón" aus Malaga. Es ging um nichts weniger, als
Anschluss an das Mittelfeld zu gewinnen. Als 14. standen
die Blau-Weißen dem Tabellenende näher, als ihnen lieb
war.
Das Wetter
präsentierte sich passend zur Tabellensituation von
Real: wahre Sturzbäche ergossen sich zweitweise ins
halbleere Stadion. Trotz des tiefen Bodens kam in der
ersten Halbzeit ein technisch hoch stehendes Spiel
zustande. Real hatten den Ernst der Lage erkannt, und
ließ keine Zweifel aufkommen, dass man den Spitzenreiter
aus Südspanien mit einer ordentlichen Packung nach
Hausen schicken wollte. In der 9. Minute traf Mikel
Aranburu für Real. Der zweite Treffer gelang aber erst
in der 74. Minute: Carlos Martinez scorte und
holte endgültig die dringend benötigten Punkte.
Während
der ganzen Partie hatte man nie den Eindruck, als ob
Malaga gewinnen wollte. Wahrscheinlich lag's an der für
die Andalusier ungewohnten feuchten Altlantikströmung,
die ihnen nicht bekam. Dem Häuflein mitgereister
Malaga-Fans wars offenbar egal: sie sangen unverdrossen
ihre fröhlichen Lieder, oft umgetextete Disco-Hits aus
den 70ern und 80ern. Der Tenor der Schlagzeilen der
baskischen Zeitungen am nächsten Morgen lautete
jedenfalls:
"Esperanza" - wieder Hoffnung für die Königlichen...
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